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Dienstag, 18. Dezember 2012

Wir warten auf's Kristkind No.1

Obwohl ich niemanden kenne, der/die da jetzt wirklich Bock drauf hätte, schreibt uns der Kalender auch dieses Jahr wieder mal vor, dass es nun besinnlich und möglichst auch noch kristlich zuzugehen habe bei mir und dir und euch daheim, denn es sei jetzt wieder Weihnachten und entsprechend habe man sich zu fühlen und zu feiern. 

Ich mache dieses Jahr aus der Not also eine Tugend und nutze die Zeit des Festliche-Laune-Diktats dafür, euch mit kleinen Weihnachtsgeschenken zu überhäufen! Von jetzt an bis zum Heiligen Abend (oder, ganz profan: bis nächsten Montag) gibt's jetzt täglich (oder wahrscheinlich eher abendlich) einen kleinen Weihnachtsdownload aus dem Hause unpop-media!

Superstolk: Das Weihnachtsmedley

Heute fangen wir mit echter Weihnachtsmusik von der WEIHNACHTS E.P. der Popgruppe SUPERSTOLK an. Die ist genaugenommen bereits seit 2 Jahren auf diesem Blog zu finden und downzuloaden, was ich normalerweise das ganze Jahr über nachhaltig empfehle, weil sich soviele lustige und melodische PUNKROCK-KRACHER darauf befinden.
Dass die "Froiedich's Kristkind" E.P. daneben aber auch ein echtes Medley mit den beliebtesten Weihnachtsmelodien enthält, wurde aber in den letzten Jahren nie so erwähnt... Heute aber wohl! Heute wollen wir uns mal ausschliesslich diesem Weihnachts-Stück widmen. Denn es ist genau das, was das Fest dieses Jahr verdient hat! Superstolk spielen euch auf elektronischen Instrumenten ein Medley mit den schönsten Weihnachtsmelodien (- und zwar ohne jemals vorher geprobt zu haben, direkt aus dem Langzeitgedächtniss abgerufen - aber doch so vertraut, daß man sie selbst dann nicht kaputt kriegen kann, wenn man sie so stümperhaft wie wir spielt! Was zu beweisen war!). Ja, und wie schon erwähnt: die komplette
"Froiedich's Kristkind" E.P. (inkl. dem Weihnachtsmedley und den oben angesprochenen Punkrock-Krachern) könnt ihr nach wie vor hier runterladen. Viel Spass dabei!

Superstolk are playing the most popular x-mas-melodies directly to the recorder without practicing once. As merry as your christmas can get!
From the free web EP. "Froiedichs Kristkind". You can download the complete EP here!

Sonntag, 16. Dezember 2012

Laula! for everybody and you

Lena & Torstn = Laula! - das neue LoFi-Pop-Duo aus
Offenbach. Das erste Album könnt ihr jetzt bei
bandcamp vorhören!


Das "Laulaa"-Album meines Lofi-Indie-Duo LAULA! kann man nun komplett auf bandcamp anhören (und bei Gefallen natürlich auch downloaden!). Es gibt aber auch weiterhin die physische CD-R Version (inkl. 12 seitigem Farb-Booklet) - und sogar eine kleine Menge von der De Luxe-Box (inkl. "artwork piece" von Lena) ist noch vorrätig (-Weihnachtsgeschenk ick hör dir trappsen!)...

Finally you can listen to our entire new album "Laulaa" at bandcamp. And there is still a small amount left of the strictly limited De Luxe CD-Box containing the CD-R, the booklet and an original artwork piece by Lena Sperlin. What a nice last minute xmas present this is!

Montag, 10. Dezember 2012

Jahresabschlusskonzert in der Kapelle!


SUPERSTOLK LIVE im Private Club/HfG Kapelle
Sowohl mit großer Freude als auch mit einwöchiger Verspätung (gegenüber dem ursprünglich angekündigten Termin) lädt DIE POPGRUPPE SUPERSTOLK zum letzten Konzert ihrer 2012-er "OHNE FINANZEN KEINE KRISE"-Tour ein! 


Am Donnerstag, 13.12. spielen wir im PRIVATE CLUB, der wie (fast) jeden Donnerstag in der HfG-Kapelle im ISENBURGER SCHLOSS (auf dem HfG Campus) stattfindet. Das Ambiente und die Stimmung werden - wie immer im PRIVATE CLUB - grandios bis herzlich sein (und die Getränke preiswert!) und ihr seid alle eingeladen, mit Superstolk zum Jahresabschluss nochmal so richtig abzugehen!

Beginn ab 22 Uhr - Eintritt übrigens frei !
Google maps link zum Isenburger Schloss/Offenbach


Donnerstag, 22. November 2012

Aus West/Ost Berliner Wohnzimmern...

Hier jetzt endlich mal ein kleiner Bildbericht vom Berlin-Wochenende der Popgruppe Superstolk, letztes Wochenende. Einmal West- einmal Ost-Berlin, wenn man so will!

Freitag, 16.11.2012 - West:
Superstolk live während der "Tritt Ein"- Aktionswoche in Berlin/Kreuzberg

Wurde ja hier schon ausgiebig angekündigt: Zweck unseres Auftrittes war es natürlich, unsere 4 Auftragskompositionen zum Thema Gentrifizierung an diesem Abend auch live darzubieten - nicht in irgendwelchen Kunst- oder Kultur-Kontexten, sondern da, wo die Thematik und die Betroffenen zu Hause sind: im natürlich gewachsenen städtischen Wohnraum von Berlin-Kreuzberg, direkt in einer alten, traditionsreichen Berliner Mietskaserne (zum Glück im 2. Stock und nicht höher!)...Genau dort!

"Grüß Gott, tritt ein, bring Glück herein" - die
vom Flyer bekannte Inschrift im Hauseingangs
unseres Auftrittsortes (Manteuffelstr. 70)
- ich denke, wir haben dem entsprochen!

Und auch eine weitere Kultur galt es hierbei zu pflegen: das klassische Berliner Wohnzimmerkonzert! Das soll ja auch jahrzehntealter Brauch sein in der Spreestadt. Und damit eine Erfahrung, die für manchen Musiker wahrscheinlich unerreichbarer ist als ein Auftritt bei Rock-am-Ring (dort dann aber natürlich schon nachmittags!). Die Popgruppe S. war dort - und das Publikum tobte. So gefällt uns das am besten, müsst ihr wissen!  


Die Popgruppe Superstolk mit 38317


Am Gastgeber-Schlagzeug:Dr. Matze Schmidt (38317)

"... wir machen Kunst und keinen Krach"
Typisches Berliner Wohnzimmer-Publikum (we love you!!)


Er versteht seine Katze, er versteht sie nicht...

An der Gastgeber-Harp: Dr. Matze Schmidt (38317)

Typisches Berliner Wohnzimmer-Publikum (we love you!!)

Der fuliminate (ja: fulminant!) elektronische
Gerätepark der Popgruppe Superstolk
Hier noch ein kleiner Ausschnitt vom Konzert: Superstolk bringen (nicht zuletzt ob vieler Ex-Offenbacher im Publikum) eine sentimentale Heimatmelodie:




Samstag, 17.11.2012 - Ost:
Superstolk's elektronische Liveimprovisation, live in Berlin/Prenzlauer Berg


Auch am nächsten Abend gab es ein kleines Wohnzimmerkonzert von der Popgruppe Superstolk, diesmal daheim bei unserem Gastgeber Prof. Hefinger im Wohnzimmer - direkt von unseren Schlafmatratzen. Dieses Konzert unterschied sich auch deshalb sehr vom vorherigen, weil wir diesmal ausschliesslich elektronisch (no guitar, no popsongs) spielten und uns völlig dem steten Fluss der freien Improvisation hingaben. Das passte gut in die kleine illustre Runde von mehr (oder weniger) unterhaltsamen Gästen, die dabei prima über ihre Weltbilder diskutieren konnten, ohne ständig CDs oder mp3s wechseln zu müssen, weil the music played on and on and on.

Letztendlich haben wir dabei eine 7-Stündige Session mit einem Haufen interessanter minimal-elektronischer Tracks eingespielt (ja, natürlich wurde alles mitgeschnitten!). So gut war es, dass wir bereits ernsthaft darüber nachdenken, eine 'best of' dieses Abends zusammenzustellen. Für das komplett andere Superstolk-Erlebniss, sozusagen. 


Elektronisches Superstolk Konzert - direkt von der Schlafmatratze!

Netzgeräte und Publikum!

Masters of Matratzen Minimal!


Prof. Hefingers Wohnzimmer

"Wie man sich bettet, so spielt man"

"Wo man elektronisch improvisiert, da lass dich ruhig
nieder, böse Menschen haben keine (guten) Lieder.
"

Hier auch von dieser Session ein kleiner Ausschnitt: "Die Prenzlauer Katz'" ist ein recht zerfledderter Breakbeat-Track im typischen "Es-ist-bereits-halb-fünf-aber-wir-spielen-trotzdem-weiter"-Style - inkl.Samples aus einem wohlbekannten Katzen-Song der Popgruppe S. :




Damit hier wenigstens ein Foto wirklich nach Berlin aussieht:
Blick aus Prof. Hefingers Atelier (wo wir aber NICHT gespielt haben)

Weitere Bilder möglicherweise bald an dieser Stelle, bisher waren dies nur Fotos von mir und Frank Bubenzer, es wurden aber noch viele weiteren gemacht, mal sehen, was noch kommt!

Montag, 12. November 2012

Neuerdings ist Kunst eine eigene Meinung!

Rhythmanalysis? Rhythmsynthesis!
Die neuen SUPERSTOLK-SONGS jetzt!

Für die "Tritt ein - Situation einer Im-Mobilie" Aktionswoche in Berlin-Kreuzberg haben wir eine Split EP zusammen mit 38317 eingespielt! Die 5 neuen Superstolk-Songs (4 Eigenkompositionen und ein 38317-Remix) könnt ihr euch jetzt auf unserer Soundcloud endlich auch online anhören (- und nach Herzenslust downloaden!!).
"Etwa eine Woche lang in der Manteuffelstr. 70 sich zeigen, zeigen lassen und selbst beibringen, wie das funktioniert, mit dem Bauen, Kaufen, Verdrängen, dem Widerstand, der Logik des Kapitals."

"Superstolk aus OF und 38317 aus B auch haben Stücke improvisiert und hergestellt. Verhandelt werden schräge und halbgesprengte Einzieher, Perspektivenwechsel vom aufgeklärten Bürger zum Verdrängten, Schichtenzugehörigkeiten, die Gated Com(?)munity oder die Sattheit alter Berufskosmopolitoffziere und ihre neuen Utopien."
Am kommenden Freitag, den 16.11.2012 werden SUPERSTOLK die Songs in der Manteuffelstr. 70 in Kreuzberg live präsentieren - wer dann grad in der Hauptstatdt ist, darf gerne zuschauen, der Eintritt ist frei und wir freuen uns sehr! 
Alle weiterführenden Infos (sowie den download des kompletten Albums) gibt es hier! 
Es gibt zwei Flyer: Der 1. sagt ("Grüß Gott) tritt ein (bring Glück herein")




...und der 2. sagt "Go home and love your own city"
 

Mittwoch, 7. November 2012

Die Laulaa!-Schachtel, geöffnet...


Knippsfrisch: hier nun einige Fotografien von der streng limitierten LAULAA-CD Box-Serie!

30 Stück und keines mehr! Vorbestellungen ab jetzt auf der Laula! Facebook Seite
(oder auf jedem anderen Kommunikationsweg!). Die Box (inkl. "original art piece" von Lena und inkl. 12 seitigem Farb-Booklet) kostet 16.- Euro, die CD (inkl. 12 seitigem Farb-Booklet) - 8.- Euro


Die ersten 9 "Laulaa"-Boxen

Die CD-Box unboxed...

Die CD-Box unboxed...

Alle "art pieces" auf einmal ist schön bunt!

Laula! zum selbergucken

Der 7. 11. 2012 ist ein besonderer Tag! Denn am 7.11. - also heute - erscheint "Laulaa" - das erste Album von Laula!, meinem elektronischen LoFi-Pop Projekt gemeinsam mit der bezaubernden Lena!
Weitere Informationen über die streng limitierte CD-Box (mit dem Album und einem "original artwork piece") folgen in Kürze, wenn nicht gar im weiteren Verlauf des Tages. Bis dahin könnt ihr in unserem neuen Videoclip für "Winterblume" schon mal alle Bilder sehen, die Lena für diese CD-Edition angefertigt hat!




Viel Spass - und warum danach nicht gleich auch die Laula!-Seite auf facebook liken? http://www.facebook.com/pages/Laula/332594280171269



"Laulaa!" (unpop 012) - our first 15 Track Album will be finally available later on today. Wait for more informations about the strictly limited De Luxe CD-Box containing the CD and an original artwork piece by Lena.

You can watch all of her pictures for this CD edition now in our new video clip for "Winterblume." Please love it!

Montag, 5. November 2012

Burn, Schränkchen, burn!

Am Samstrag, 10.11.2012, ab 18 Uhr:
"Les pompes funèbres"
- Eine Aktion von Vládmir Combre de Sena
Musik: SUPERSTOLK



Und wieder einmal: der Schrank!
Wie ja inzwischen jedEr, der alle posts hierzu gelesen hat, weiss, ist die POPGRUPPE SUPERSTOLK Sonderpreisträger des internationalen Kunstpreises "Schrankstipendium 2012".
 

Und als dieser werden wir am kommenden Samstag, dem 10.11.2012 wieder in Erscheinung treten - bei der offiziellen Schrankverbrennung, durchgeführt vom Künstler Vládmir Combre de Sena.
Zu dieser Aktion wird die POPGRUPPE SUPERSTOLK einige musikalischen Beiträge beisteuern und anschliessend - ab ca. 19:30 Uhr - auch noch ein Konzert geben. 


All das zu den "Offenen Ateliers" , also zum Tag der offenen Tür im KUNSTRAUM MATO - in Offenbach, Bieberer Strasse 215-217. Der Eintritt ist natürlich - so wie die Kunst! -  frei!


P.S. - Auch diese Auftritte werden wieder mitgeschnitten und Teile davon - zusammen mit Ausschnitten aus allen anderen 2012-er Schrank-Vernissage-Konzerten - Anfang 2013 auf einer exklussiven SUPERSTOLK-SCHRANK-CD erscheinen! 

Facebook
Kunstraum MATO 
Schrankstipendium Blogspot 




Freitag, 12. Oktober 2012

Interview mit dem Mann vom Waggon...

Wer's noch nicht selber erklickt/erblickt hat: auf dem gerade im post vorher präsentierten Uferlos-Blog gibt es nun ein längeres Interview mit mir zu lesen, in dem ich ausgiebig Antworten gebe zu den Themen WAGGON OFFENBACH, die POPGRUPPE SUPERSTOLK... und natürlich Linus Volkmann.

"Uferlos" ist tot, Elvis ist tot - wer ist wohl
als nächstes dran??


Nachtrag 28.10.: Wie im vorangegangenen post schon ausführlich berichtet, wurde das "Uferlos"-Blog mit meinem Interview aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen vom Blog-Macher bereits wieder gelöscht. Diese Respektlosigkeit gegenüber einem fünfseitigen Text, den ich mit viel Mühe und Liebe verfasst hatte, ärgert mich masslos und hat gewiss Einfluss darauf, für wen ich in Zukunft derlei kreative Arbeiten anfertige - und für wen lieber nicht mehr!

Und ich finde mein Interview inhaltlich nach wie vor gut (und vorallem auch noch aktuell) genug, dass es auch weiterhin verfügbar sein soll. 
Ihr könnt es euch deshalb ab jetzt als pdf downloaden - und zwar genau hier:   

Download: "Uferlos" Interview Torstn Kauke 10/10/2012 

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Neues von beiden Mainseiten




Schon wieder gelöscht: das "Uferlos"-Blog!



1. Flussübergreifende Massnahmen

Unser allzeit umtriebiger Lieblingspopstar Daniel Zero hat etwas Neues in der Nachbarschaft entdeckt: Das Dazugehörigkeitsgefühl zum musikalischen Untergrund, der hier um den Main herum, zwischen Offenbach am Main und Frankfurt am Main vor sich hin pulsiert und immer wieder kleine Erstaunlichkeiten an die Oberfläche speit. Eine Untergrundszene jenseits von den existierenden etablierten Rockpopvereinen und bevölkert von freidenkenden Freistilkünstlern unterschiedlichster Genres, die sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort - nämlich JETZT und HIER - befinden.  

Mit sehr viel Akribie und Liebe zum Detail will sich sein neues Web-Log "Uferlos" nun um uns alle kümmern und mittels Interviews und ausführlichen Hörbeispielen die einzelnen Protagonisten zu Wort kommen lassen.

Orginalton Uferlos-Blog: "Frankfurt ist mehr als nur Cocoon, Offenbach mehr als nur Robert Johnson. Musikalisch gibt es wie überall auch hier einen Underground, der seit Jahren immer wieder Erstaunliches fabriziert. Besonders die freiere, szenenlose Musik, die oftmals eigene Wege fern von Trends oder festgefahrenen Wegen geht, ist dabei faszinierend. Dieser Blog soll von eben solchen Künstlern und Institutionen erzählen."

Als Basis für diese Chronologie dient seine Uferlos-DJ-Mix-Reihe, bei der Daniel Zero ausschliesslich Stücke aus der Nachbarschaft in einem angenehm genreübergreifenden Mix zu einem dreiviertelstündigen Hörvergnügen zusammenmischt. "(Fast) ausschliesslich unbekannte Künstler, die Ihr eigenes Ding für sich selbst machen, oftmals fern von ausgetretenden Pfaden. Originalität vor Langeweile. Selbermachen vor GEMA. Sorry, keine Rock-Coverbands."


Nachtrag 28.10.:
Aus-geufert!
Wie ein seltsamer Spuk ist das von mir vor gerade mal 3 Wochen begeistert vorgestellte Uferlos-Blog von seinem Macher, dem offenbar sehr zerissenen Daniel Zero bereits wieder komplett gelöscht worden. Leider kein allzu ungewöhnlicher move dieses Herrn, sondern gerade Menschen, die den Macher schon länger kennen, seltsam vertraut. Sehr schade und traurig und für jeden, mit dem ich darüber sprach, absolut nicht nachzuvollziehen. Stecken etwa Schlägertrupps der Frankfurter Club-Mafia dahinter? Auf seinem facebook-Profil lässt Zero uns jedenfalls folgendes wissen:
 

" Die Gründe fürs Beenden: Ernsthafte Drohungen von Clubmachern, hasserfüllte Mails von DJs und anderen. Namen will ich nicht nennen, aber das war alles schon ziemlich krass. Grundlos, nur wegen dem Blog, und nur, weil man mal was für Leute machen will. Leider alles andere, als nur ne Lapalie, besonders wenn man abends im Club deshalb auch noch angepöbelt wird."
 
( - klar, kenn ich auch als Waggon-Betreiber: wenn einer ein Interview mit uns machen will oder über Konzerte bei uns berichten will, drohen wir dem erstmal Prügel an. Das ist so der Umgangston bei uns Clubmachern!). 

Es steht mir natürlich hier nicht zu, über diese Entscheidung zu urteilen, bedaure sie aber sehr, denn die Idee war gut, die Ausführung (und die regelmässigen updates) in den 4 Wochen seiner Existenz auch. 

Beklagen kann ich allerdings durchaus, dass ich viel Zeit und Mühe in das schriftliche Interview gesteckt habe, welches der Herr Ex-Blogbetreiber zum Einstand mit mir geführt hatte - nur, um es nach wenigen Wochen  wieder zu löschen. Da fühl ich doch meine eigene, mit Liebe gemachte Arbeit mit achtlosen, ignoranten Füssen getreten von jemanden, der sich genau über so eine Behandlung "von den anderen"  beschwert!

Man muss eben stets vorsichtig damit sein, mit/für wen man eine entgeld-freie kreative Arbeit macht - und von wem man sich in Zukunft besser distanziert. Ich jedenfalls habe da eine Lektion gelernt.



2. Aus dem Abfluss wieder aufgetaucht!

Es ist mehr oder weniger exakt 1 1/4 JAhre her, dass ich hier in einem meiner "HU Punk History" Posts die Fabel von der längst vergessenen Hanauer Punkband Down The Drain erzählte, die für mich einer der Auslöser war, nicht nur meine gesamte Jugend sondern offenbar auch den Rest meines Lebens mit der Liebe zur schrägen Untergrundmusik zu verschwenden. Diese Story kann man ja hier nochmal nachlesen.

Nachdem ich damals trotz intensiver Recherche nur kleine Informationskrümel über die Band aus dem Internetz ziehen konnte, hat sich diese Situation nicht zuletzt aufgrund meines Artikels ausgiebig geändert. Denn war es doch der unpop-post, der die Herren antrieb, nach all den Jahren wieder mal miteinader zu kommunizieren, das eigene Archiv mal zu durchkramen (und zu digitalisieren) und schlussendlich sogar ein Reunions-Konzert zu spielen, obwohl die Musiker inzwischen in ganz Deutschland verstreut wohnen!


Down The Drain, 1989
Am 20.10.2012 spielen Down The Drain nun live bei der Artifical Family in Mühlheim - und ich kann leider nicht hin, weil ich einen Waggon zu betreiben habe... Schade also, daß meine Versuche, die Band zu einem zusätzlichen unplugged Gig im Waggon Offenbach zu überreden,leider keinen Erfolg gehabt haben... (doch ich bin überzeugt: das wird noch NICHT das letzte Reunionskonzert gewesen sein!!)


Down The Drain Reunions-Konzert am 20.10.

Bleibt mir bis dahin wohl nur, Down The Drain auf Video zu sehen. Und da gibt es inzwischen einige Möglichkeiten. Zum Beispiel die "Live im Kulturbasar Hanau 1989"-DVD, die mir DTD-Gitarrist Robert Palm neulich persönlich geschenkt hat
(- wow: ein historisches Video von einem Konzert, bei dem ich damals sellbst anwesend war!!). 


Down The Drain live im Ku-Ba 1989 - auf DVD!

Oder aber auch gut: diese komplette Down The Drain-Show aus 1995 im besetzten Haus in Hanau. Und war da nicht auch die Rede, dass es auch vom Reunionskonzert eine DVD geben soll? Ich fänd's gut!


 

Freitag, 28. September 2012

Laula (mit Ausrufezeichen) ist da

Ich habe die große Freude, das erste Release meines Lo Fi-Indie-Electro-Pop-Projekts LAULA! zu präsentieren. Laula! sind ich und Lena Sperlin und wir feilen gerade an der Fertigstellung unseres ersten 15-Track- Albums "Laulaa".


Laula Artwork (von Lena): 9 der 30 verschiedenen
Bügelperlen-Bildern aus der limitierten CD-Box

Vor allem aber:
50 % von Laula! haben heute Geburtstag!!! Deshalb verschenken wir nun auf Bandcamp unsere erste Single mit 3 Stücken vom kommenden Album!!
"Laulaa", das Album erscheint Ende Oktober auf unpop!! (... limitiert auf 30 (!) Exemplare übrigens auch in einer DeLuxe-Edition in schicker Pappbox mit CD-Album, schönem Foto-Booklet und einem "original artwork piece" von Lena).



Zum Geburtstag ein Geschenk für euch:
Laula's "Laulaa"- Promo Single

 
Fein - hier also ist die erste Laula! Single:


This internet single is the first release of the new LoFi Indie Pop Duo LAULA! (which is me and Miss Lena Sperlin). You can download it for free (just click the "buy now" button and fill in "0€"). Any donations are appreciated though. This is an appetizer for the forthcoming 15 Track Album "LAULAA" which is due for release October 2012 on unpop-media as a limited cardboard box edition containing the CD with booklet and an original artwork piece by Lena Sperlin.

released 28 September 2012
All songs by Kauke/Sperlin.
Everything was recorded between 2010 and 2012 at the torstn's/Offenbach.
Track 1+ 2 mixed by Michael Laven, Track 3 mixed by torstn Kauke..
All the words are Lena's fault, all the sounds are torstn's fault. Artwork by Lena Sperlin. Pictures by Lena Sperlin and Torstn Kauke

This is unpop 012-promo-single.
(c) unpop-media 2012

Freitag, 21. September 2012

Wenn du mal nach Kassel kommst, dann tu als ob das Kunst wär!






Superstolk - Kassel E.P.
(unpop 011, 2012, Free Internet E.P.)



Download kostenlos hier: die brandneue Superstolk E.P.!

Im August 2012 wurde die Popgruppe Superstolk eingeladen, während der dOCUMENTA (13) ein Konzert im POT - dem Projektraum des >top e.V. in Kassel - zu geben. Anlässlich dieses Termins spielten Superstolk größtenteils experimentelles Material - wie etwa ihren Free Jazz Titel "Haar" (von der Bonus CD ihres aktuellen Albums "Ohne Finanzen Keine Krise") oder Krautrockimprovisationen wie den "Kunstabzugshaube"-Jam (gemeinsam mit Gastgeber Matze Schmidt an der Gitarre - faktisch also in der Besetzung des mysteriösen "Kauke Ritterschmidt" Trios). 




Am darauf folgenden Tag spielten Superstolk eine elektronische Open Air Performances mit batteriebetriebenen Verstärkern auf einer hübschen Parkbank, im "documenta Park" des Kassler Staatsparks Karlsaue. Diese Performance wurde - als Hommage an die Geschichte des Rock'n'Rolls so far - mit der Zerstörung des eigenen Equipments á la The Who beendet.



Lustiges Foto-Booklet, Seite 1+2


Das mitgeschnittene Live-Material wurde - (teils unter Verwendung weiterer field recordings und samples) im September 2012 von Superstolk ge-remixt und collagiert, teilweise von Michael Laven glanzvoll gemastert und schließlich als kostenloser internetdownload euren Ohren vorgeworfen:



Lustiges Foto-Booklet, Seite 3+4


Superstolk, Kassel E.P.

1. Kassel live (Herrjoergritter-Remix)
2. Haar (live im POT)
3. Jam (Kunstabzugshaube) (live im POT, featuring Matze Schmidt on guitar)
4. Kassel Collage (live im POT & im Staatspark Karlsaue)

 

„Live recordings, remixes & cut-ups from the documenta (13) concerts & performances“
Live aufgenommen während der dOCUMENTA(13) in Kassel. Am 12.8.2012 im POT/ Kassel und am 13.8.2012 im Staatspark Karlsaue. Remix im September 2012 in Offenbach, Mastering Track 1 + 4: Michael Laven. Fotos: Matze Schmidt, Jörg Ritter, Jens Rosenfeld, Torstn Kauke. 
(c) 2012 unpop-media.    unpop 011.


Download For Free: Hier!

Oder: Die komplette KASSEL E.P. bei bandcamp anhören



 In august 2012, Superstolk was invited to play a concert in Kassel at the POT - the project space of the > top e.V. during the documenta (13) - the international exhibition of modern and contemporary art taking place every five years in Kassel/Germany. For this date Superstolk played largely experimental material - such as their free jazz piece entitled "Haar" ("hair" - from the bonus disc of their current album "Ohne Finanzen Keine Krise") or Krautrock improvisations as the "Kunstabzugshaube"-Jam" ("art hood jam" - along with host Matze Schmidt on guitar - which in fact is the cast of the mysterious "Kauke Ritterschmidt"Trio). The next day, Superstolk played an electronic open air performance with battery-powered amplifiers on a nice park bench in the "documenta Park" Karlsaue. This performance was - as a tribute to the history of rock'n'roll so far - ended with the destruction of our own equipment a la The Who. The recorded live material (partly using other field recordings and samples) was remixed by Superstolk in September 2012 and partially mastered by Michael Laven. 
Finally you can find it here for your download pleasure: Superstolk - Kassel E.P.    Or you can listen to the tracks at bandcamp!

Donnerstag, 13. September 2012

Zurück in den Schrank, Superstolk!



 
Ansonsten Kunst: Am kommenden Freitag - ab 19 Uhr! - ist es wieder einmal soweit: Die Popgruppe Superstolk (Sonderpreisträger des internationalen Kunstpreises "Schrankstipendium 2012") wird eine weitere ungewöhnliche Liveperformance absolvieren!

SUPERSTOLK live: Am 14.9.2012, 19 Uhr - im Kunstraum der MATO-Fabrik/Offenbach, zur Vernissage von Schrank-Stipendiant Stefan Stichler! Verpasst das nicht sondern geht hin. Der Eintritt ist frei.
P.S. - Der Auftritt wird wieder mitgeschnitten und Ausschnitte davon werden (zusammen mit Ausschnitten aus allen anderen 2012-er Schrank-Vernissage-Konzerten) Anfang nächsten Jahres auf einer exklussiven SCHRANK-CD erscheinen!




Nachtrag 20.9.2012: Hier nun ein paar Fotos vom glorreichen Über-zwei-einhalb-Stunden-Konzert in der Mato-Fabrik:


Foto: Lena

Foto: Lena


Foto: Lena

Foto: Lena




Mittwoch, 12. September 2012

Die nicht erwartete Rückkehr des Kauke Ritterschmidt Trios



Das Kauke Ritterschmidt Trio - das geheimnisvollste Trio der Welt! - hatte am Freitag, den 7.9. 2012 einen geheimen, nicht angekündigten Live-Auftritt im Waggon Offenbach (mal im Ernst: wo auch sonst??). Nach einem Indie-Sänger bzw. einer Rock'n'Roll Band war der Sound der seltsam-mittelalten Herren etwas, womit niemand gerechnet hätte. Nicht einmal das Kauke-Ritterschmidt Trio... Einen eindrucksvollen Ausschnitt aus der improvisierte elektronischen Noise-Liveperformance des Kauke-Ritterschmidt Trios kann man nun hier anhören. Weitere Fragen bleiben dann ja eh nicht übrig. Wir wünschen Vergnügen und davon möglichst viel...






Dienstag, 21. August 2012

Wir tragen die Krise nach Hanau...



"Wir sind Superstolk aus Offenbach, Wir machen nicht die Beatles nach!
Wir sind Superstolk aus Offenbach, wir machen Kunst und keinen Krach!"



Superstolk, das musikalische Vehikel von Torstn Kauke, existiert seit 1995 und erlebte seitdem zahlreiche Transformationen und Neubesetzungen.
Seit 2005 tritt Superstolk als "Zuzweitunterhalter-Punk"- Duo mit soundmanipulierten elektronischen Beats und gelegentlicher Dreiakkorde- Punkgitarre auf. Neben T. Kauke (voc, git, Plastik-Instrumente) besteht Superstolk aus Herrn Joerg Ritter, der ebenfalls singt, wenn er nicht gerade  obskure Sprachsamples zu seinen absurden Grooves dazu mischt.

Die Energie und Inspiration bezieht die Popgruppe direkt aus geheimen Kanälen, die zurück zu den Wurzeln der musikalischen Unbefangenheit und  Experimentierlust der Achtziger und Neunziger Jahre reichen. Die etwas Älteren mögen sich noch erinnern: Damals machten die Akteure (als "tvuzk" und "J.R.") den Hanauer Untergrund mit selbstproduzierten Heften/Fanzines  ("KIX", "Der Innere Schweinehund", "Banane") und mit Kassetten ihrer krachigen Postpunk-Bands ("Kaktuxxe", "Fishkicks", "Asozialsky und Hatsch") gleichermassen unsicher wie angenehmer.

Im Juni 2012 veröffentlichten Superstolk ihr neues Album "Ohne Finanzen Keine Krise", das sich der großen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit -   menschliche Entfremdung, die Finanzkrise, die Liebe , Katzen und Zombie-Schlümpfe - annimmt und dabei in wildem musikalischen Ritt durch beinahe  alle modernen musikalische Stilrichtungen rast. Von Minimal Electronic über Gitarrenrock zu Free Jazz, von Folksongs über reinen Pop - sogar bis zur  avangardistischen Gruppenimprovisationen reicht das neue Repertoire von Superstolk, die sich ihr Attribut "Popgruppe" spätestens mit diesem Album redlich verdient haben.


soundcloud
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Brückenkopf Hanau 


Nachtrag 20.9.2012:
Hier nun einige Fotos vom gloriosen Auftritt im Hanauer Brückenkopf:



Foto: LDX#40

Foto: LDX#40

Foto: LDX#40

Foto: LDX#40

Foto: LDX#40