Mittwoch, 9. März 2016
Vintage Superstolk - die Zweite
Was sich alles auf 20 Jahre alten DAT Tapes findet, wenn man sie nur aufmerksam durchhört! Beim Remastern des Superstolk 2000 Tapes "Ansonsten Schrank" fanden sich diverse längst vergessene Aufnahmen, sogenannte Outtakes! Einige davon werden als Bonus-Tracks auf der digitalen Version des neuen "Ansonsten Schrank"-Tapes zu finden sein, das LIEBLINGSAMBIENTE von 1996 gibt's jetzt mal hier für alle als free download. Weil warum nicht?
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Donnerstag, 3. März 2016
BIRTH OF A COLLECTOR'S ITEM
t.b. OR NOT t.b. "Baby Bunny Box" (unpop 025 BB)
Als sehr sehr streng limitierte Sonderauflage zur "Mostly Ghostly E.P." erscheint am 5.3. 2016 die "Baby Bunny Box"auf unpop-media, dem Tonträger-Label für den ganz ausgefallenen Kram!
Die pyrographisch gestaltete Holzbox enthält eine C-45 Kassette aus einem antiken Restbestand von chinesischen Leerkassetten der Marke SHI SHAN, die 1996 "für eine besondere Edition" eingekauft und dann 20 Jahre vergessen wurden, bis sie nun - rechtzeitig für diese besondere Edition, an der Oberfläche des Kauke'schen Tapearschivs wieder auftauchten!
Das chinesische Artwork dieser obskuren Leer-Tonträger wurde ebenso wie die primitive Orginalverpackung komplett für die Baby Bunny Box übernommen.
Die A-Seite der Kassette enthält zwei Versionen des rituell-krautrockigen Chants "Babybunny Babybunny Yum Yum Yum", mit dem sich t.b. OR NOT t.b. 2015 während Beas Schwangerschaft immer wieder beschäftigten - eine Art Beschwörungsgesang voller Vorfreude auf unseren Sohn Nils, der zum Erscheinungsdatum der Baby Bunny Box exakt 4 Wochen alt sein wird.
Auf der B-Seite findet sich ein tollkühner Remix der zweiten Baby Bunny Version und eine instrumentale Fassung der ersten. Der Track "CTG 2016" ist genau dieses, der Audiomitschnitt einer Kardiotokografie Herztonmessung von Nils, wenige Tage vor seiner Geburt - allerdings durch diverse Höllen-Audio-Plug-Ins geschickt, so daß das Endergebnis ein beinahe rhythmischer Harsh Noise Dance Track geworden ist. With Nils Kauke on the drums (or the pulse at least!).
Angereichert ist dieses Audiodokument mit einer handgestempelten Tracklist, etlichen persönlichen Fotografien und diversen Holzkaninchen.
Die Baby Bunny Box hat eine Auflage von nur 5 (!) Exemplaren - unmöglich also, wirklich in den Besitz einer solchen Box zu kommen, denn sobald du das auf facebook lesen wirst, sind sie auch schon weg. Oder?
The "Baby Bunny Box" by t.b. OR NOT t.b. - 4 Versions of the ritual-krautrock chant "Babybunny Babybunny Yum Yum Yum" and a harsh noise dance track on old chinese SHI SHAN tapes (that were stored for 20 years for this unique occasion) in a wooden box with photos, handstamped tracklist and - of course - wooden bunnies. Will be released on saturday on unpop-media in an edition of 5 (!) - so almost impossible for you to own one!
Als sehr sehr streng limitierte Sonderauflage zur "Mostly Ghostly E.P." erscheint am 5.3. 2016 die "Baby Bunny Box"auf unpop-media, dem Tonträger-Label für den ganz ausgefallenen Kram!
| t.b. OR NOT t.b. - "Baby Bunny Box" (unpop 025 BB) |
| t.b. OR NOT t.b. - "Baby Bunny Box" (unpop 025 BB) |
| t.b. OR NOT t.b. - "Baby Bunny Box" (unpop 025 BB) |
Die pyrographisch gestaltete Holzbox enthält eine C-45 Kassette aus einem antiken Restbestand von chinesischen Leerkassetten der Marke SHI SHAN, die 1996 "für eine besondere Edition" eingekauft und dann 20 Jahre vergessen wurden, bis sie nun - rechtzeitig für diese besondere Edition, an der Oberfläche des Kauke'schen Tapearschivs wieder auftauchten!
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| Original SHI SHAN blank tapes, stored since 1996 |
Das chinesische Artwork dieser obskuren Leer-Tonträger wurde ebenso wie die primitive Orginalverpackung komplett für die Baby Bunny Box übernommen.
Die A-Seite der Kassette enthält zwei Versionen des rituell-krautrockigen Chants "Babybunny Babybunny Yum Yum Yum", mit dem sich t.b. OR NOT t.b. 2015 während Beas Schwangerschaft immer wieder beschäftigten - eine Art Beschwörungsgesang voller Vorfreude auf unseren Sohn Nils, der zum Erscheinungsdatum der Baby Bunny Box exakt 4 Wochen alt sein wird.
| Unboxing the box! t.b. OR NOT t.b. - "Baby Bunny Box" (unpop 025 BB) |
| Unboxing the box! t.b. OR NOT t.b. - "Baby Bunny Box" (unpop 025 BB) |
Auf der B-Seite findet sich ein tollkühner Remix der zweiten Baby Bunny Version und eine instrumentale Fassung der ersten. Der Track "CTG 2016" ist genau dieses, der Audiomitschnitt einer Kardiotokografie Herztonmessung von Nils, wenige Tage vor seiner Geburt - allerdings durch diverse Höllen-Audio-Plug-Ins geschickt, so daß das Endergebnis ein beinahe rhythmischer Harsh Noise Dance Track geworden ist. With Nils Kauke on the drums (or the pulse at least!).
Angereichert ist dieses Audiodokument mit einer handgestempelten Tracklist, etlichen persönlichen Fotografien und diversen Holzkaninchen.
Die Baby Bunny Box hat eine Auflage von nur 5 (!) Exemplaren - unmöglich also, wirklich in den Besitz einer solchen Box zu kommen, denn sobald du das auf facebook lesen wirst, sind sie auch schon weg. Oder?
| Unboxing the box! t.b. OR NOT t.b. - "Baby Bunny Box" (unpop 025 BB) |
| Unboxing the box! t.b. OR NOT t.b. - "Baby Bunny Box" (unpop 025 BB) |
The "Baby Bunny Box" by t.b. OR NOT t.b. - 4 Versions of the ritual-krautrock chant "Babybunny Babybunny Yum Yum Yum" and a harsh noise dance track on old chinese SHI SHAN tapes (that were stored for 20 years for this unique occasion) in a wooden box with photos, handstamped tracklist and - of course - wooden bunnies. Will be released on saturday on unpop-media in an edition of 5 (!) - so almost impossible for you to own one!
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Donnerstag, 25. Februar 2016
Vintage Superstolk!
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| Hier die angegilbte Vorlage des Orginal-Werbeflyer von 1996! |
Zum 20. Geburtstag erscheint demnächst in streng limitierter Stückzahl eine NEUAUFLAGE des allerersten Tapes von SUPERSTOLK (...damals noch mit dem futuristischen Zusatz '2000')... Die von den Orginal-DAT-Tapes remasterte Kassette ermöglicht dann auch erstmals seit 1996 ein Wiederhören mit zehn frühen Analog-Möchtegerntechno-Kr
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Sonntag, 11. Oktober 2015
Eine Eidechse besuchte uns zum Frühstück...
Hier reichlich Bildmaterial von der spektakulären Performance ›A Lizard Visited us for Breakfast III - Calypso-Banana-Haleluja-On
| Soundcheck |
| Gastsängerin: Bea Dietz |
| Kostüme und Bühnenbild von Marie Gavois und Michel Klöfkorn |
| Ritter, Dietz, Kauke (verdeckt), Klöfkorn (den DFB-Bundesadler zerschneidend) |
| Ritter, Dietz, Kauke, Klöfkorn |
| Bea Dietz |
| Superstolk feat. t.b. OR NOT t.b. |
| Superstolk feat. t.b. OR NOT t.b. |
| Am Parkdeck baumeln Businessversprechungen |
Montag, 5. Oktober 2015
Calypso Banana Haleluja Onlineshopping!
Die unerwartete Rückkehr der Popgruppe S.!
Nachdem es seit einem Jahr ziemlich ruhig geworden ist um die Popgruppe Superstolk, ist sie jetzt ganz aufgeregt, denn sie wurde eingeladen, kommenden Samstag, 10.10.2015 die beiden Künstler Marie Gavois und Michel Klöfkorn bei ihrer Performance ›A Lizard Visited Us For Breakfast III: Calypso Banana Haleluja Onlineshopping‹ auf dem Diskursfestival in Giessen musikalisch zu begleiten!
Foto und Video sagen wahrscheinlich mehr über die faszinierenden "Lebend-Collagen" ihrer Performance aus, als mir hier jetzt auf der Stelle einfallen würden ( - deswegen, wie so gerne im Internet: bitte Video glotzen statt lesen!).
Nachdem es seit einem Jahr ziemlich ruhig geworden ist um die Popgruppe Superstolk, ist sie jetzt ganz aufgeregt, denn sie wurde eingeladen, kommenden Samstag, 10.10.2015 die beiden Künstler Marie Gavois und Michel Klöfkorn bei ihrer Performance ›A Lizard Visited Us For Breakfast III: Calypso Banana Haleluja Onlineshopping‹ auf dem Diskursfestival in Giessen musikalisch zu begleiten!
Foto und Video sagen wahrscheinlich mehr über die faszinierenden "Lebend-Collagen" ihrer Performance aus, als mir hier jetzt auf der Stelle einfallen würden ( - deswegen, wie so gerne im Internet: bitte Video glotzen statt lesen!).
Marie Gavois / Michel Klöfkorn
›A Lizard Visited Us For Breakfast III‹
Performative Installation
10. Oktober 2015,15:00 – open end
Im Festivalzentrum, Liebigstr.14, Giessen
III:
Calypso-Banana Haleluja-Onlineshopping zusammen mit der Band SUPERSTOLK/Offenbach.
Gavois und Klöfkorn nutzen die künstlerische Methode der Collage. Sie fragen Leben wir nicht bereits in einer Collage? Und versuchen, das visuelle Bild des öffentlichen Raums, den sozialen Kontext und die politische oder ökonomische Situation, in der wir leben, neu zu kombinieren; dabei überdenken sie die weltweite Collage, ihre Hierarchien und versteinerten Strukturen.
Marie Gavois, lebt und arbeitet als Künstlerin in Stockholm. Michel Klöfkorn, Filmmacher, lebt in Frankfurt. Marie Gavois und Michel Klöfkorn arbeiten seit 2012 zusammen an verschiedenen Projekten.
Gavois und Klöfkorn nutzen die künstlerische Methode der Collage. Sie fragen Leben wir nicht bereits in einer Collage? Und versuchen, das visuelle Bild des öffentlichen Raums, den sozialen Kontext und die politische oder ökonomische Situation, in der wir leben, neu zu kombinieren; dabei überdenken sie die weltweite Collage, ihre Hierarchien und versteinerten Strukturen.
Marie Gavois, lebt und arbeitet als Künstlerin in Stockholm. Michel Klöfkorn, Filmmacher, lebt in Frankfurt. Marie Gavois und Michel Klöfkorn arbeiten seit 2012 zusammen an verschiedenen Projekten.
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2015,
It's the arts,
Superstolk,
Veranstaltungshinweis
Dienstag, 8. September 2015
Materialeinschüchterung - neue CD!
Wem das zu schnell geht, hat leider Pech gehabt, aber schon steht die nächste Veröffentlichung aus dem Hause unpop auf dem Programmzettel...
Hören Sie deshalb hier und nun einen kleinen Ausschnitt aus der neuen CD-R von MATERIALEINSCHÜCHTERUNG, meinem Experimentier-Vehikel, das ich gemeinsam mit dem unglaublichen Oliver Kaib betreibe...
"MATERIALEINSCHÜCHTERUNG ( = Torstn Kauke und Oliver Kaib aus Offenbach) erschaffen elektroakustische Klangskulpturen zwischen Geräusch und Tongemisch mittels (teils) selbst gelöteter elektronischer Klangerzeuger und einer elektrischen Gitarre."
Die neue CD-R "ME15" (unpop 024) erscheint bereits am 15. September 2015, wenn die MATERIALEINSCHÜCHTERUNG als Support für die katalanische Industrialband ORDRE ETERN live antritt, und zwar beim ersten Waggon-Konzert, das nicht im Waggon stattfindet, sondern gegenüber, in der HfG Kapelle im Isenburger Schloss!
Mehr zu diesem Konzert findet ihr hier, nur soviel noch: Eintritt frei (Spende gut!).
Nächste Gelegenheit, die MATERIALEINSCHÜCHTERUNG zu hören, gibt es dann bereits 3 Tage später, am 18.9.2015, wenn wir im Waggon Offenbach die Vorgruppe der fantastischen ephemerol machen!
NACHTRAG 19.9.2015:
Zwei sehr schöne Sets sind uns (der MATERIALEINSCHÜCHTERUNG) da gelungen, am 15. und am 18.9. 2015 in Offenbach am Main... Danke für's Zuhören an alle, die zuhörten!
Hören Sie deshalb hier und nun einen kleinen Ausschnitt aus der neuen CD-R von MATERIALEINSCHÜCHTERUNG, meinem Experimentier-Vehikel, das ich gemeinsam mit dem unglaublichen Oliver Kaib betreibe...
"MATERIALEINSCHÜCHTERUNG ( = Torstn Kauke und Oliver Kaib aus Offenbach) erschaffen elektroakustische Klangskulpturen zwischen Geräusch und Tongemisch mittels (teils) selbst gelöteter elektronischer Klangerzeuger und einer elektrischen Gitarre."
Die neue CD-R "ME15" (unpop 024) erscheint bereits am 15. September 2015, wenn die MATERIALEINSCHÜCHTERUNG als Support für die katalanische Industrialband ORDRE ETERN live antritt, und zwar beim ersten Waggon-Konzert, das nicht im Waggon stattfindet, sondern gegenüber, in der HfG Kapelle im Isenburger Schloss!
Mehr zu diesem Konzert findet ihr hier, nur soviel noch: Eintritt frei (Spende gut!).
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| MATERIALEINSCHÜCHTERUNG "ME15" CD-R (unpop024), limited first edition of 14 pieces, with handprinted cover, photo & stamped inserts. |
Nächste Gelegenheit, die MATERIALEINSCHÜCHTERUNG zu hören, gibt es dann bereits 3 Tage später, am 18.9.2015, wenn wir im Waggon Offenbach die Vorgruppe der fantastischen ephemerol machen!
NACHTRAG 19.9.2015:
Zwei sehr schöne Sets sind uns (der MATERIALEINSCHÜCHTERUNG) da gelungen, am 15. und am 18.9. 2015 in Offenbach am Main... Danke für's Zuhören an alle, die zuhörten!
| MATERIALEINSCHÜCHTERUNG (Oliver Kaib - git & FX, Torstn Kauke - electronics) - Live 15.9.2015 / Offenbach, HfG Kapelle) |
| MATERIALEINSCHÜCHTERUNG (Oliver Kaib - git & FX, Torstn Kauke - electronics) - Live 18.9.2015 / Offenbach, Waggon am Kulturgleis Offenbach) |
Montag, 31. August 2015
Zurück zum Magnet - Teil 2
Jetzt erhältlich! Drei neue tapes aus dem Hause unpop-media. Hier in ihrer ganzen visuellen Pracht und inklussive der liner notes, die für die Veröffentlichung verfasst wurden:
Torstn Kauke: „Acht Dubs“ (unpop 021)
![]() |
unpop 021
limited edition of 25 audiocassettes
(c) unpop-media 2015
|
„Acht Dubs" ist eine ehrliche Kassette, denn sie enthält
genau das:
8 Dubminiaturen, die in den Jahren 2013/2014 bei verschiedenen Homerecording-Sessions entstanden. Wobei sich mein musikalischer Dub-Hintergrund weniger von den Werken der jamaikanischen Pioniere wie King Tubby oder Lee Perry abgeleitet hat, sondern zuvorderst von weißen, mitteleuropäischen Auffassungen, wie sie die zweite PIL-LP oder XTC's „Explode Together: The Dub Experiments 78-80" CD (und - zuallererst - von einem Dub-Mix auf einer frühen Achtziger Jahre Maxi der Ton Steine Scherben !) vertreten haben. Die Dekonstruktion einer ursprünglichen Liedstruktur mit Mitteln der Reduktion, des meditative Spiels mit Echo und Verzögerungseffekten, repetetive, tiefe Bässe, die dennoch gerne die Melodieführung übernehmen - und natürlich der eine oder andere Space-Wooosh-Wow! Effekt... So halt! I like that.
Torstn Kauke, August 2015
8 Dubminiaturen, die in den Jahren 2013/2014 bei verschiedenen Homerecording-Sessions entstanden. Wobei sich mein musikalischer Dub-Hintergrund weniger von den Werken der jamaikanischen Pioniere wie King Tubby oder Lee Perry abgeleitet hat, sondern zuvorderst von weißen, mitteleuropäischen Auffassungen, wie sie die zweite PIL-LP oder XTC's „Explode Together: The Dub Experiments 78-80" CD (und - zuallererst - von einem Dub-Mix auf einer frühen Achtziger Jahre Maxi der Ton Steine Scherben !) vertreten haben. Die Dekonstruktion einer ursprünglichen Liedstruktur mit Mitteln der Reduktion, des meditative Spiels mit Echo und Verzögerungseffekten, repetetive, tiefe Bässe, die dennoch gerne die Melodieführung übernehmen - und natürlich der eine oder andere Space-Wooosh-Wow! Effekt... So halt! I like that.
Torstn Kauke, August 2015
Maxim Engl (unpop 022)
![]() |
unpop 022
limited edition of 20 audiocassettes (c) unpop-media 2015 |
Als
Torsten meinte „schreib mal ein paar Linernotes“ wollte ich eigentlich
lediglich nur kurz sagen, wo die Stücke aufgenommen worden und fertig, fand das
dann aber doch zuwenig. Deswegen werde ich hier ein paar Zeilen darüber
schreiben, wie es zu meinen Solo Drone Performances und der hier zu hörenden
Musik kam… Nachdem
ich 2008 das zweite ephemeroL Album „plenk!“ alleine im Studio mit völlig
fremden Gitarren und Equipment aufgenommen hatte, stellte sich plötzlich die
Frage, wie ich das allein eingespielte Material auf die Bühne bringen könnte.
Ausserdem wurde mir klar, dass ich die dort verwendeten Sounds und Effekte auch
in den Bandsound integrieren wollte. Somit war eine Erweiterung meines
Gitarreneffekteparks unausweichlich.
Nach einigem Herumprobieren und Fehlkäufen war dann im Sommer 2010 die Aufrüstung meines Bodeneffekteparks abgeschlossen. Kurz danach wurde ich darauf angesprochen, beim Auftakt der Reihe „Solo im BETT“ einen Beitrag beizusteuern. Ich hätte mich locker mit der akustischen Gitarre hinstellen können, um Stücke zu spielen, die ich für ORANGE und mein kürzlich reaktiviertes POET ZERO Projekt gemacht habe, wollte das aber aus verschiedenen Gründen nicht:
Im Prinzip ist so eine Art Veranstaltung eine tolle Möglichkeit auszuloten, was man alleine so alles auf die Bühne bringen kann. Diese Möglichkeit wird aber leider von den wenigsten Künstlern genutzt, so dass man dann fast ausschließlich Songwritermusik zu hören bekommt (wie es ja dann auch tatsächlich war). Und das finde ich sowohl als Musiker als auch als Zuhörer einfach nur langweilig. Um selbst mehr Spaß zu haben und dem Publikum zu zeigen, dass es auch anders geht (vor allem denen, die keine Kenner sind!), entschied ich mich für den anderen Entwurf- eine Solo Drone Performance. Einmal als Referenz an Robert Fripp und Terry Riley, die damals beide noch mit zwei Tonbandgeräten und ihrem Instrument auf die Bühne gingen und zum anderen schlichtweg als gute Gelegenheit, die frisch gekauften Geräte auszuprobieren. Aufgeführt habe ich eine erste Version von „The Sky Is Bleeding“, die aber noch etwas anders als die hier vertretene Version war… Seitdem spiele ich mehr oder weniger improvisierte Solo Performances, von superlaut bis superleise, von völlig verzerrt bis rein akustisch, von ganz abstrakt bis relativ greifbar… …am liebsten auch nicht nur in Konzerten, sondern an den unterschiedlichsten Orten: auf Seminaren, im Park, im Gefängnis…
„The Sky Is Bleeding“ wurde live am 09.02.2012 im Atelier Frankfurt bei einem gemeinsamen Konzert mit Eyvind Kang & Jessika Kenney aufgenommen.
„Beyond“ wurde im März 2012 zusammen mit Torsten Kauke am Bass während einer Probe für ein gemeinsames Konzert mit A-Sun Amissa und Aidan Baker aufgenommen. Das dritte Stück ist ein Auszug aus einer mehrstündigen Improvisation im Frankfurter Imbiss „Taste Of India“, Anfang 2014. Aufgenommen wurde das Stück direkt neben dem Tresen im Eingangsbereich, wie man anhand der Gesprächsfetzen und des Tellergeklappers hören kann…
Nach einigem Herumprobieren und Fehlkäufen war dann im Sommer 2010 die Aufrüstung meines Bodeneffekteparks abgeschlossen. Kurz danach wurde ich darauf angesprochen, beim Auftakt der Reihe „Solo im BETT“ einen Beitrag beizusteuern. Ich hätte mich locker mit der akustischen Gitarre hinstellen können, um Stücke zu spielen, die ich für ORANGE und mein kürzlich reaktiviertes POET ZERO Projekt gemacht habe, wollte das aber aus verschiedenen Gründen nicht:
Im Prinzip ist so eine Art Veranstaltung eine tolle Möglichkeit auszuloten, was man alleine so alles auf die Bühne bringen kann. Diese Möglichkeit wird aber leider von den wenigsten Künstlern genutzt, so dass man dann fast ausschließlich Songwritermusik zu hören bekommt (wie es ja dann auch tatsächlich war). Und das finde ich sowohl als Musiker als auch als Zuhörer einfach nur langweilig. Um selbst mehr Spaß zu haben und dem Publikum zu zeigen, dass es auch anders geht (vor allem denen, die keine Kenner sind!), entschied ich mich für den anderen Entwurf- eine Solo Drone Performance. Einmal als Referenz an Robert Fripp und Terry Riley, die damals beide noch mit zwei Tonbandgeräten und ihrem Instrument auf die Bühne gingen und zum anderen schlichtweg als gute Gelegenheit, die frisch gekauften Geräte auszuprobieren. Aufgeführt habe ich eine erste Version von „The Sky Is Bleeding“, die aber noch etwas anders als die hier vertretene Version war… Seitdem spiele ich mehr oder weniger improvisierte Solo Performances, von superlaut bis superleise, von völlig verzerrt bis rein akustisch, von ganz abstrakt bis relativ greifbar… …am liebsten auch nicht nur in Konzerten, sondern an den unterschiedlichsten Orten: auf Seminaren, im Park, im Gefängnis…
„The Sky Is Bleeding“ wurde live am 09.02.2012 im Atelier Frankfurt bei einem gemeinsamen Konzert mit Eyvind Kang & Jessika Kenney aufgenommen.
„Beyond“ wurde im März 2012 zusammen mit Torsten Kauke am Bass während einer Probe für ein gemeinsames Konzert mit A-Sun Amissa und Aidan Baker aufgenommen. Das dritte Stück ist ein Auszug aus einer mehrstündigen Improvisation im Frankfurter Imbiss „Taste Of India“, Anfang 2014. Aufgenommen wurde das Stück direkt neben dem Tresen im Eingangsbereich, wie man anhand der Gesprächsfetzen und des Tellergeklappers hören kann…
Maxim
Engl, August 2015
Oliver Kaib: „Arbeitspunkte“ (unpop 023)
![]() |
unpop 023
limited edition of 20 audiocassettes
(c) unpop-media 2015
|
titel der kassette :
arbeitspunkte
alle klangquellen : oliver kaib
aufgenommen in : geheimstudio offenbach
im jahr : 2014/15
Der Offenbacher Experimentalmusiker Oliver Kaib erforscht auf „Arbeitspunkte“ die akustischen Relationen in den elektrischen Schaltkreisen seiner zahlreichen (teilweise selbstgebauten) Effekt- und Verfremdungsgeräte, die zwischen seiner Gitarre und seinem Verstärker in beinahe jeder Variation miteinander verschaltet werden können. Dabei manipuliert er sein Gitarrenspiel mit Hilfe allerlei instrumentenfremder Hilfsmittel wie z.B. Milchschäumer, Stricknadeln oder Elektromotoren. Die daraus resultierenden Klänge schichtet Kaib mittels Looper übereinander und entwickelt daraus langsame, schleppende Drones, die sich abmühen, das Tempo zu steigern, um – gegebenenfalls - beinahe tanzbar zu werden.
alle klangquellen : oliver kaib
aufgenommen in : geheimstudio offenbach
im jahr : 2014/15
Der Offenbacher Experimentalmusiker Oliver Kaib erforscht auf „Arbeitspunkte“ die akustischen Relationen in den elektrischen Schaltkreisen seiner zahlreichen (teilweise selbstgebauten) Effekt- und Verfremdungsgeräte, die zwischen seiner Gitarre und seinem Verstärker in beinahe jeder Variation miteinander verschaltet werden können. Dabei manipuliert er sein Gitarrenspiel mit Hilfe allerlei instrumentenfremder Hilfsmittel wie z.B. Milchschäumer, Stricknadeln oder Elektromotoren. Die daraus resultierenden Klänge schichtet Kaib mittels Looper übereinander und entwickelt daraus langsame, schleppende Drones, die sich abmühen, das Tempo zu steigern, um – gegebenenfalls - beinahe tanzbar zu werden.
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| unpop 021 - unpop 023: limited digital download cards |
![]() |
| unpop 021 - unpop 023: limited digital download cards |
Damit nicht nur die Nostalgiker mit den funktionierenden Tapedecks in den Genuss der Musik auf den neuen unpop-Tapes kommen können, gibt es von unpop 021 - unpop 023 nun einen - ebenfalls streng limitierten - digitalen Download. Nur auf den exklussiven handbestempelten Downloadkarten erhältlich (nicht etwa i-tunes, Bandcamp oder so'n Quatsch!)
Limited edition of download cards for the music on unpop 021-023 now available, too!
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2015,
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Torstn Kauke,
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